Schwabenblitz
Ich möchde moi Rüggkehr zum regelmässige, gblande Laufdraining beschreiben.
14th
JAN
Long Jog – Der besondere weil…
Posted by admin under Training
Ich bin mal wieder bei einem Kunden in Tel Aviv/ Israel. Einige male bin ich jetzt schon hier gewesen. Da das Hotel aus sportlicher Sicht recht günstig liegt, gibt es genügend aktive Möglichkeit die Region zu erkunden. Die ersten Male habe ich mir die Füsse rund gelaufen, habe dadurch die Stadt mit ihren optischen Delikatessen kennen gelernt. Das war auch gut so.
Die letzten Male musste ich immer bei eher sommerlichen Temperaturen die Gegend erkunden. Dies Jahr wollte ich es etwas anders machen.
Freitag:
Ich habe es geschafft eine Stadtrundfahrt mit einem Panoramabus durch Tel Aviv zu machen. Morgens habe ich noch mein Training durchgezogen TDL 5k, 5:31/k. Nachdem Frühstück ging ich dann zur Busstation. Der rote Bus mit ca. 50 Plätze war nicht zu übersehen. Nur: Ich blieb der einzige Fahrgast. So bekam ich dann eine 90min. Rundfahrt durch den Tel Aviv Wochenendverkehr.
Schön war es, aber kalt, da der Bus keine Heizung hatte.
Samstag:
In meiner Trainingswoche hat noch der Long Jog gefehlt. Von der Location kommt spontan der Gedanke auf der Promenade zu laufen, entlang dem Meer Richtung Old Jaffa und zurück. Das habe ich nicht gemacht denn: Es besteht ein Teil des Weges aus rauhen Waschbetonplatte, die bei Regen recht rutschig sind und ausserdem: Kenne ich schon.
Ich las gestern noch einen Bericht und zwar diesen:
http://www.welt.de/kultur/article13813401/Wie-Ultraorthodoxe-den-Judenstaat-zerstoeren.html
Dahin verirrt sich kaum jemand aus Tel Aviv und Touristen auch nicht. Aber ich. Neugierig wie ich: Stimmt das so? Was bedeutet das? – Also prägte ich mir die Strecke bei Google Maps ein, der 310XT ist auch geladen.So lief ich los. 7k in Richtung Osten (Bnei Brak) sollte es sein und anschliessend wieder durch den Hayerkon Park zurück. Vorbei an der Diamantenbörse immmer weiter. Der Verkehr wurde weniger, eine ruhige Wohngegend dachte ich. Die Ultras haben einen grossen Wiedererkennungswert. Mit einem Mal bin ich in einer Gegend beinah menschenleer und die Strasse durch blaue Absperrgitter für motorisierte Fahrzeuge gesperrt. Relativ viele Kinder waren auf der Strasse. Es regnete, die Strasse ging kräftig hoch oder wieder runter.
Wenn ich bedenke, dass Tel Aviv den Beinamen hat “Die Stadt, die niemals schläft” wo es relativ laut ist, dann ist hier eine komplett andere Welt. Ich habe den Inhalt vom Zeitungsbericht noch im Kopf und da heute am Samstagnachmittag ja noch Schabbat ist, an dem körperliche Bewegung gegen deren Religion ist… Da jogge ich durch abgeschottete Strassen (ohne Stadtplan). Ein Stadtplan hätte auch gar nichts genützt. Alle Schilder sind nur in hebräisch. In Tel Aviv sind die Schilder zwei-sprachig. – Man was war ich froh wieder Strassenverkehr zu sehen, die Tower, an denen ich mich wieder orientieren kann. Inzwischen war ich auch 80min unterwegs und wollte auch nur 90min laufen. Müde wurde ich langsam ohne langsamer zu werden. Locker leichten Schrittes ging es dann auf kürzestem Weg zurück zum Hotel.
Da habe ich mir dann eine warme Badewanne gegönnt. – Das war ein Lauf, den ich so mit Sicherheit nicht vergessen werde. Diese Beklemmung, der Gedanke, wie Mann und Frau “miteinander” leben – mit meinen Werten nicht vereinbar.
Hier bin ich gelaufen:
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Januar 14, 2012 -
Training -
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